Lesenwertes

Keiner hat jemals behauptet, das Leben sei ein klacks. Jeder Tag verlangt etwas von uns... um unser Schiff zu steuern. Sei es das aufstehen und die morgendliche eigentlich zu erwartende Körperpflege, oder der Bildungskreislauf des Lebens, eine Arbeit. Wie wir das gestalten ist zum Teil unsere Sache. Pessimisten sind die Menschen, die unsere Welt oder ihre eigene verändern. Durch ihre ständige Unzufriedenheit bewegen sie etwas auf der Erde. Optimisten sehen alles zum Großteil von dem Standpunkt aus, es wird schon werden. Meiner Meinung nach ist das ein Fehler. Im Laufe eines Lebens, wobei die Tatsache das es unterschiedlich lang andauern kann zu berücksichtigen ist, machen wir Fehler, tun dinge nicht ganz richtig sind. Diese Fehler, sind dafür verantwortlich das wir lernen. Das zieht sich bis zum Ende hin. Dabei kommt jeder mal an einen Punkt wo er sich fragt wozu das alles. 

Warum nehme ich Stress, körperliche Beanspruchung usw. eigentlich auf mich. Eltern würden sagen, wegen dem Lächeln ihrer Kinder, Partylöwen sehen dann ihren nächsten Gau. Jeder hat da so seine Antwort irgendwann bereit, welche sicherlich für einen anderen außenstehenden nicht plausibel klingt. Ich sage wir nehmen es auf uns, weil wir es dem leben schuldig sind. Keiner kann behaupten er habe nie gelacht, oder anderweitig Freude empfunden, und wer es trotzdem tut ist ein Lügner. Das Leben selber verpflichtet uns dazu zu leben. Stehen zu bleiben, aufgeben ...das kann jeder. Ständig wieder alles auf sich zu nehmen ist die Kunst. Dabei darf man nicht erwarten, das es fair zugeht. Man findet wenn man will immer einen der es "besser" hat als man selber. Doch Abwasser fließen auch unter Villen!

Zu sagen das Leben sei scheiße, ist genau so wie "der hat angefangen". Die Umstände sollten keine Rolle spielen, wir selber haben fast jeden schritt in unserer Hand und sind uns selber gegenüber verpflichtet das beste aus jeder Situation zu machen. Zu schnell und zu oft machen wir andere Menschen oder Dinge für umstände verantwortlich die uns nicht passen. Man sollte sich dabei immer 3 Fragen stellen!

...weiß ich alles darüber, habe ich jedes Hintergrundwissen weshalb und wieso

...könnte ich es besser

...warum habe ich es nicht verhindert oder versucht zu verhindern

Natürlich gibt es diese Phase wo einen alles ankotzt, man einfach mal nur da sein möchte. Pausen sind im Kampf des Lebens erlaubt, doch man muß abschätzen können wie viel man sich davon gönnen sollte.

Zum Schluss habe ich noch eine Kleinigkeit. Ich möchte nicht behaupten die Weisheit mit einer Kelle gefressen zu haben, oder zu wissen wie man tricksen kann. Ich versuche meine Gedanken nieder zu schreiben und das wenn möglich in gute Sätze. Weiterhin denke ich, sollte man es auch nachlesen können, einfach deshalb weil mich das beruhigt das eine Handvoll Menschen auf diesen scheiß blauem Ball auch mal sehen, was ich denke. Immer dran denken, es regnet nicht jeden Tag!