Angst

 

Angst ist erst dann auffällig, wenn ein Mensch zuviel oder zuwenig davon besitzt!

 

Angst ist ein unangenehmes Gefühl, aber sie ist nicht immer schädlich sondern viel mehr auch ein Schutzmechanismus für uns
selber! Im konstruktiven Sinn hat sie die Funktion, Ziele eines Menschen mit seinen Handlungen in Einklang zu bringen. Das 
heißt, Angst zu haben ist keine Schwäche. Viel mehr im gewissen Rahmen nützlich.



Wann wird Angst zur Krankheit

Wenn man ständig unter Angst leidet, sich kaum mehr um andere Dinge kümmern kann und die Stärke der Angst bezogen auf den
Auslöser völlig unangemessen ist, oder ohne Grund auftritt und nicht mit Vernunft oder den Willen besiegt werden kann, gilt
diese Art Angst als Krankhaft. Dazu kommt schnell das nächste Angstgefühl, diesen Zustand nicht mehr unter Kontrolle zu 
bekommen. Weiterhin schränkt man sein tägliches Leben so stark ein, um jeden Auslöser für Angst zu vermeiden, man versucht 
ihr aus dem Weg zu gehen. Solche Probleme kennt fast jeder, nur nicht so stark und in solchem Ausmaße.


Angst ist eines der häufigsten psychopathologischen Symptome. Es muss zwischen einzelnen Angstsymptomen und 
Angsterkrankungen unterschieden werden. 


Die für Panikattacken typische Angst unterscheidet sich von generalisierter Angst dadurch, dass sie anfallsweise auftritt, 
innerhalb kurzer Zeit einen Gipfel erreicht und typischerweise ausgeprägter ist.

Man unterscheidet wie folgt

1. spontane Panikattacken, bei denen das Einsetzen der Panikattacke nicht von situativen Auslösern abhängt 
(d.h. tritt spontan, "wie aus heiterem Himmel", auf); 

2. situationsgebundene (ausgelöste) Panikattacken, die fast immer direkt bei der Konfrontation mit dem situativen Reiz 
oder Auslöser oder dessen Vorstellung auftreten (z. B. führt der Anblick einer Schlange oder eines Hundes jedes Mal 
sofort zu einer Panikattacke) 

3. und situationsbegünstigte Panikattacken, deren Auftreten bei der Konfrontation mit einem situativen Reiz oder Auslöser 
wahrscheinlicher ist, die aber nicht immer mit dem Reiz assoziiert sind und nicht notwendigerweise sofort nach der 
Konfrontation auftreten (z.B. wenn Attacken häufig beim Autofahren auftreten, die Person jedoch auch Autofahrten ohne 
Panikattacken erlebt oder wenn es erst eine halbe Stunde nach Beginn der Autofahrt zu einer Panikattacke kommt).

 


Erythrophobie

Erythrophobie (die angst vor dem erröten) ist eine stille Krankheit. es gibt wenig Informationen darüber, da die betroffenen lieber schweigen, um sich nicht wieder einem erröten auszusetzen. in der Öffentlichkeit wird erröten oft mit lüge, Scham, Ertapptheit aber auch mit Liebenswürdigkeit gleichgesetzt. die Phobie hat meist ein auslösendes Ereignis, bspw. eine peinliche Situation in der Schulzeit. meist tritt das "erste mal" in der Pubertät auf und "manifestiert" sich dann im kopf der betroffenen. viele versuchen, mit aller kraft dagegen anzukämpfen, schaffen es aber meist nicht. diese Erfahrung zieht sich dann durch das ganze leben dieser Menschen und "verselbständigt" sich. es entwickelt sich die angst vor dem erröten bzw. angst vor der angst. 
das erröten wird als Impuls wahrgenommen, der aus dem bauch aufsteigt sich je nach Situation langsam oder schnell in Richtung kopf bewegt. spürt derjenige dann das herannahende erröten, versucht er, dagegen anzukämpfen. das Ergebnis ist ein noch schnelleres und heftigeres erröten. die Reaktionen des gegenüber reicht dann von betroffenem wegsehen über ein starren auf die roten Gesichtsstellen bis hin zu Belustigung (vor oder hinter dem rücken). 

das fatale an der Situation ist, dass es sich nicht um eine Phobie, wie z.b. spinnen- oder Höhenangst handelt. diese sind sehr leicht zu therapieren. hier kommt die körperliche Komponente der "leichten Reizbarkeit" des Sympathikus zusätzlich zur sozialen Phobie mit zum tragen und oft reichen Kleinigkeiten, um hart erarbeitetes Selbstvertrauen wieder zu verlieren. nichtsdestotrotz muss man das Problem angehen. je nach Leidensdruck, körperlichen Gegebenheiten und Einstellung gibt es für jeden letztlich einen weg. sowohl für die, die einen weg aus der angst suchen, als auch für die, die nie wieder erröten wollen.

quelle: erythrophobie.de

 


Angstverhalten

Das Angstverhalten kennzeichnet das typische Verhalten eines betroffenen Menschen.
Hierbei zählen folgende Symptome zu den häufigsten:

-Zittern
-Schweißausbruch,
Blässe
-Tachykardie (Herzrhythmusstörungen)
-Flucht, Zurückweichen

Angstverhalten kann uns im täglichen Leben stark hindern, aber auch schützen. Wie ein natürlicher Instinkt, hindert uns als
Beispiel die Angst vor Feuer und der Hitze, zu verbrennen oder Verbrennungen davon zu tragen. Es ist also ein wichtiges 
Schutzsystem unseres Körpers.