Geißel der Menschheit
Wer weiß wie Krebs verlaufen kann, weiß wie groß die Gefahr ist!
| Krebs ist wohl eine der bekanntesten Erkrankungen in
unserer heutigen Zeit. So viele verschiedene Arten es gibt, so sieht auch bei
jedem der Krankheitsverlauf anders aus. Alleine in Deutschland erkrankten im
Jahr 2000 laut Statistik (welche allerdings nicht ganz genau ist, auf Grund der
nicht 100% Zusammenarbeit der Krebszentren der einzelnen Länder) etwa 395.000
Menschen an Krebs. Hierbei kommt noch hinzu, das nicht jede Erkrankung früh
erkannt wird. Leider passiert es aus mangelnder Vorsorge und nicht gemachten
Untersuchungen, das Menschen sehr lange mit der Krankheit unbemerkt Leben und
somit kostbare Zeit verstreicht. 1998 waren es „nur“ rund 350.000
Erkrankungen. In den letzten Jahren wurde viel Arbeit geleistet, um die Daten
besser zu erfassen und zu Verwalten.
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Welche Krebsarten sind am häufigsten vertreten
| Bei
den Geschlechtern unterscheidet man. Rund
25% der Krebserkrankten Frauen leiden
an Brustkrebs (Mamakarzinom). Die Männer leiden zu ca. einem Fünftel an
Prostatakrebs (Prostatakarzinom). Bei beiden Geschlechtern folgen Darmkrebs auf
Platz 2 und Lungenkrebs auf Platz 3, welcher zu einem Großteil durch das
Rauchen verursacht wird. Bei den Männern führt Lungenkrebs häufiger zum Tode,
jedoch haben die Frauen aufgeholt in den Statistiken. Umgedreht verhält es sich
bei den Neuerkrankungen von Lungenkrebs, bei Männern geht die Rate leicht zurück,
bei den Frauen ist diese stark angestiegen. Ein Grund zur Sorge liegt auch
darin, das immer mehr jugendliche sehr zeitig mit dem Rauchen anfangen. Hohe
Preise und Aufklärungen haben hier wenig Wirkung und schrecken nicht genug ab.
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Was sind Tumore
| In der Medizin bedeutet ein Tumor, ein Anwachsen des Zellvolumens, also ein unkontrolliertes Wachstum der Zellen in einer bestimmten Region des Körpers oder auch Organen. Daher ist Tumor auch das Fachwort für Geschwulst. Man unterscheidet bei den Tumoren zwischen gut - und bösartigen Tumoren, bzw. benigne und maligne. Der Unterschied zwischen einem gutartigen Tumor zum bösartigen liegt darin, dass dieser sich nur im Gewebe bildet und eine art Grenze in seinem Wachstum hat. Ein bösartige Tumor hingegen wächst unaufhörlich und befällt Gewebe ebenso wie Organe und kann sich verbreiten über den Blutkreislauf und bildet sogenannte Metastasen. |
Gibt es 100%ige Krebsauslöser
| Immer wieder ließt, oder hört davon das
bestimmte Lebensmittel, Produkte oder ähnliches Krebsauslösend sind.
Nachgewissen in der Medizin gibt es Krebsauslöser.
Nachgewiesene Krebsauslöser: - Viren: Hepatitis B und C Viren - AIDS - Epstein-Barr-Viren (EBV) - Psychische Ursachen: können Ursachen für Krebserkrankungen sein (Beispielsweise statistische Häufung von Kindesverlust bei Prostatakarzinomen)- mutagene (Gene verändernde) Chemikalien, u.a. 3,4 Benzpyren, Aflatoxine, freie Radikale - bestimmte Strahlungen, darunter (radioaktive Strahlung, ultraviolettes Licht, Röntgenstrahlen) Quelle: www.dr-gumpert.de |
Wird Krebs im alter häufiger
| Viele
Krebsarten werden häufiger mit steigendem Alter und wenige sind sogar schon
„typisch“, wie beim Mann der Prostatakrebs. Die Veranlagung zu Brustkrebs
(und Eierstockkrebs) kann vererbt werden. Dies ist sehr selten der Fall und wird
durch veränderte Gene verursacht. Da man nichts dagegen machen kann, ist ein
Gentest sehr problematisch und darf erst nach einer sehr sorgfältigen Beratung
erfolgen. Dieser Fall ist eine Ausnahme und kann sich zu jeder Zeit in eine
Erkrankung drehen. Was im Alter natürlich dazu kommt, die Heilungschancen
sinken. Der Körper eines älteren Menschens ist schwächer als der eines Jungen
und eine Krebsbehandlung ist ein steiniger Weg.
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Die bekanntesten Krebsarten
Blutkrebs
Darmkrebs
Gebärmutterhalskrebs
(Zerwichskarzinom)
Gebärmutterkörperkrebs
(Endometriumkartinom)
Harnblasenkrebs
Hautkrebs
Leukämie
Lungenkrebs
Magenkrebs
Nietenkrebs
Prostatakrebs
Lymphdrüsenkrebs
Häufige
Symptome
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Übelkeit
und Erbrechen Fatigue
(Erschöpfung des Körpers) Sexuelle
Inaktivität Fieber
und Infektionen Haarausfall,
Hauterkrankungen Anämie
(Blutarmut)
Wie man sieht, ist Krebs keine tolle Sache. Die Heilungschancen ist bei jeder Krankheit unterschiedlich und sie sind vom Stadium abhängig. Deshalb ist wichtig, den krebs früh zu erkennen und zu bekämpfen.
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Anämie
Die hämolytische Anämie ist eine Erkrankung, bei
der die Zahl der roten Blutkörperchen zu niedrig ist. Die geringe Zahl kann
durch verschiedene Mechanismen entstehen:
In allen Fällen ist die Folge eine Blutarmut.
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Fatigue
| Ca. 50% der Krebspatienten fühlen sich nach und
während
dem Krankheitsverlaufes dauerhaft Müde und Erschöpft. Ihr Tagesablauf ist
dadurch stark beeinträchtigt. Diese Form der Erschöpfung bei Krebs nennt man
Fatigue (ausgesprochen: Fateig). Diese Müdigkeit kann nicht wie eine normale
mit mehr Schlaf behoben werden oder ausgeglichen. Dieser Zustand wird teilweise
durch den Krebs selber verursacht und kann auch als Nebenwirkung zur
Chemotherapie, Bestrahlung oder Immuntherapie auftreten.
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Hilfe
und Informationen kann man hier finden
KID-Telefon:
Montag – Freitag, 8-20 Uhr, 06221 – 41 01 21
E-Mail-Service
KID: krebsinformation@dkfz.de
Brustkrebstelefon:
Montag – Freitag, 8-12 Uhr, 06221 – 42 43 43
Fatigue-Telefon:
MontaMittwoch, Freitag, 16-19 Uhr, 06221
- 42 43 44
quelle: i-net