Opium für's Volk

Drogen machen einsam! Drogen machen krank! Drogen können dich töten!

 

Die häufigsten Drogen in Deutschland sind...

Alkohol,

Nikotin, 

Cannabis,

Halluzinogene Drogen (LSD, Mescalin, Psilocybin usw),

Amphetamine

Designerdrogen (z.B: durch die bekannten Alkopops),

Opioide (z.B: Heroin),

Kokain

aber auch Koffein zum Beispiel gilt als Droge, auch wenn die Wirkung, wenn überhaupt spürbar, bei einem erwachsenen Menschen sehr gering ist. Sicherlich kennen viele das Problem bei Kleinkindern, wenn diese gegen Abend Cola trinken, ist ein einschlafen des Kindes nur schwer möglich, da das Kind durch das Koffein aufgeputscht wurde.

 


Wie kommt es zum Problem, Drogenabhängig oder Drogenkonsum

Warum nehmen wir Drogen? Warum werden wir abhängig? Ist es psychisch oder körperlich bedingt? Wie so häufig ist hier die Antwortenpalette sehr breit gefächert. Allgemein gilt, dass in der Jugendzeit oder auch Pubertät der Drogenkonsum im Durchschnitt am höchsten ist. Aber woran liegt das? In unserer jetzigen Zeit wird mehr denn je auf das Äußere geachtet. Wer sich zeigt und alles macht, kann sich wer nennen. Viele Jugendliche versuchen sich zu beweisen, indem sie verbotenes machen um anderen zu zeigen: “seht her...ich trau mich alles, mir kann keiner was!“ Ein weiterer Faktor ist, dass in diesem Abschnitt des Lebens viele Entwicklungsprobleme bewältigt werden müssen. Bezugspersonen wie Eltern fehlen oder Leben selber ein abhängiges Leben. Erwachsene haben da andere Gründe. Hier sind oft soziale Faktoren wie Arbeitslosigkeit etc die Gründe dafür, dass der Mensch versucht in eine Welt zu flüchten, in der es für einige Stunden besser zu sein scheint. Drogen senken Ängste, wirken oft beruhigend oder bewirken das Gegenteil. Sie halten einen nächtelang wach um auf der Tanzfläche am längsten stehen zu können. Jugendliche deren Persönlichkeit noch nicht völlig ausgeprägt ist, zerstören sich langfristig ihr Leben durch den Konsum von Drogen. Sie können leichter in Phasen fallen wo die Drogen vieles leichter darstellen lassen. 

Eine Definition von Sucht: Nach der WHO-Definition ist Sucht folgendermaßen definiert: Ein unbezwingbares Verlangen zur fortgesetzten Drogeneinnahme, die Tendenz zur Dosissteigerung und eine psychische und physische Abhängigkeit, die dazu führt, dass es nach Absetzen der Droge zu einer ganzen Reihe von Missempfindungen kommt, sowie eine individuelle und soziale Schädlichkeit.

Doch was zwingt die Menschen, mehr und mehr von den Drogen zu konsumieren, warum braucht der Körper sie auf einmal? Hier gibt es psychische wie auch körperliche Gründe. Ersteres ist so zu verstehen, dass man sich "einbildet" man braucht die Droge, um sich zu beruhigen, um abschalten zu können. Als Beispiel wäre hier Cannabis zu nennen. Cannabis macht nicht körperlich abhängig, was nicht heißt das Cannabis nicht schädigend ist. Körperliche Abhängigkeit wird so erklärt: Durch der Einnahme von Drogen, und der dadurch fast immer auftretenden Glücksgefühle, lässt die körpereigene Endorphinproduktion nach oder setzt völlig aus. Somit ist der Körper nicht mehr selbst in der Lage Gefühle wie Freude oder Wohlbefinden zu vermitteln. Bei wiederholtem Drogenkonsum werden dann immer höhere Dosen erforderlich, um die gleiche Wirkung wie bei den ersten Einnahmen zu erzielen. Wird dem Körper dann die Droge oder die Drogen entzogen, treten die bekannten Entzugserscheinungen auf, bei denen der Betroffene alles versucht um wieder an die Drogen zu kommen. Selbst Jahre nach dem Entzug können bei erneutem Konsum der Droge Rückfälle auftreten.

 


Volksdroge Nr. 1

Der Alkohol, seit Jahrhunderten in der Welt bekannt ist bis heute eine gesellschaftsfähige Droge. Der Konsum von Alkohol gehört zum täglichen Leben vieler Menschen. Er macht locker und erweckt so den Anschein man hat mit ihm mehr Spaß. Weiterhin fallen die Hemmschwellen, man überschätzt sich oder kann Situationen nicht mehr realistisch beurteilen. Manche Menschen bekommen durch Alkohol eine lockere Zunge und können stundelang darüber diskutieren warum ein Gabel 4 Zinken statt 5 haben muss, andere werden so ruhig das man meint sie schlafen. Leider gibt es dann auch die, die nicht lustig werden oder bleiben, sondern aggressiv werden, sich nicht mehr beherrschen können und gewalttätig gegenüber anderen Menschen auftreten. Schlägereien sind am Wochenende somit meist an der Tagesordnung. Auslöser ist fast immer der Alkohol. Laut Statistiken trinken rund 25% der Jugendlichen in Deutschland zwischen 12 und 17 Jahren regelmäßig Alkohol, und hatten mehr als einmal einen Alkoholrausch. In Deutschland sind hinzukommend 2.5 Mio. Menschen abhängig vom Alkohol und jährlich sterben vermutlich ca. 70.000 Menschen an oder durch Alkoholkonsum und dessen Folgen! Diese Zahlen sollten eigentlich erschrecken, da sie Fakt sind. Trotzdem ist Alkohol in dieser Hinsicht ein Tabu-Thema. Die Jugend wird durch die bekannten Alkopops schon früh zum Alkoholkonsum verführt...Geld regiert halt die Welt!

 


Der Glimmstängel

Nikotin hat wohl die meisten Menschen in Deutschland auf dem Gewissen. Rund 120.000 Menschen sterben jährlich durch die Folgen des Nikotinkonsums (Aktiv wie passiv). Trotz hoher Tabaksteuer raucht jeder vierte Deutsche, und das mehr als 3 Zigaretten und ähnliches pro Tag. Das sind aufs Jahr gezählt 1800 Tonnen Tabak die in Deutschland den Weg zwischen Zeigefinger und Mittelfinger, in die Lungen finden. Nikotin ist hier der Hauptwirkstoff und kann beruhigend oder belebend wirken. Tabak ist ebenso wie Alkohol eine gesellschaftsfähige Droge und kann psychisch sowie körperlich Abhängig machen. Nikotin wirkt nebenbei auch "kühlend" auf den Körper. Nicht wie allgemein gedacht, dass eine Zigarette im Winter an der Haltstelle wärm. Genau das Gegenteil ist der Fall. Durch das Rauchen kann in den fordersten Extremitäten wie Finger oder Zehen die Körpertemperatur abfallen. Nikotin ist nach Alkohol mit Abstand die gefährlichste Droge, weil sie leicht zu beschaffen ist und von der Gesellschaft toleriert wird.

 


Gibt es Schutz?

Sage einfach nein! Keiner kann einen zwingen Drogen zu nehmen. Im Allgemeinen sind alle in irgendeiner Weise sehr schädlich. Eltern sollten schon früh das Thema Drogen ansprechen und ein gutes Beispiel geben. Auch die "leichten" Drogen können schwere Folgen haben. Sie werden oft zu Einstiegsdrogen und bringen den Menschen in Versuchung mehr und mehr zu nehmen, neues auszuprobieren. Bei den "normalen" Drogen wie Alkohol und Nikotin sollte darauf geachtet werden den Konsum nicht zur Gewohnheit werden zu lassen. Die Sucht kommt schleichend und diese Sucht einzugestehen ist mit der schwerste Punkt in der Laufbahn eines Drogensüchtigen. Ich selber Rauche leider viel und trinke auch mal hier und da mein Bier und mein Glas "braunen". Gegen kontrollierten Gebrauch ist mit Sicherheit auch nichts auszusetzen, jedoch muss man nur die Grenze kennen und sollte sich niemals gezwungen fühlen beim Konsum mitzumachen, weil es zum Beispiel die Freunde machen. Es ist mit Sicherheit nicht dein Ziel mit kaputten Organen und einer Haut die aussieht als wäre sie 150 Jahre alt durch den Alltag zu gehen. Das Leben ist so schon zu kurz und schwer genug, als das man sich die Zukunft, die Familie und das Leben im Allgemeinen zerstört.

quelle: familienhandbuch.de ,WHO, TV